
6 Tipps, wie Kinder besser mit Technologie umgehen können
In einer Welt, in der Kinder schon von klein auf von Bildschirmen umgeben sind, fragen sich viele Eltern, wie sie ihren Kindern einen gesunden und ausgewogenen Umgang mit Technologie vermitteln können. Es geht nicht darum, etwas zu verbieten, sondern sie anzuleiten: ihnen beizubringen, eine positive Beziehung zu Geräten wie Tablets, Smartphones oder Smartwatches aufzubauen.
Im Folgenden geben wir Ihnen 6 praktische und wissenschaftlich fundierte Tipps, die Ihnen bei dieser täglichen Aufgabe helfen sollen.
1. Legen Sie Nutzungszeiten und Regeln für den Umgang mit der Technologie fest
Kinder brauchen Struktur. Wenn man feste Zeiten für die Nutzung von Technik festlegt (zum Beispiel nach den Hausaufgaben oder für eine begrenzte Zeit am Tag), hilft ihnen das zu verstehen, dass sich nicht alles um einen Bildschirm dreht.
Laut einer Studie der Spanischen Gesellschaft für Pädiatrie (AEP) kann eine übermäßige Nutzung des Bildschirms im Kindesalter mit Schlafstörungen, Reizbarkeit oder schlechten schulischen Leistungen in Verbindung stehen.
Aus der Studie „Cargando valores“ von SaveFamily geht hervor, dass 53,3 % der Eltern der Meinung sind, dass die Nutzung von Bildschirmen die Stimmung ihrer Kinder beeinträchtigt.
Tipp: Verwenden Sie Smartwatches wie die SaveWatch Plus 2, um Zeitfenster festzulegen, in denen bestimmte Funktionen eingeschränkt sind (Schulmodus oder Nachtmodus).
2. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, indem Sie selbst auf Bildschirme verzichten
Kinder ahmen nach, was sie sehen. Wenn Sie stundenlang mit dem Smartphone beschäftigt sind, werden sie das als normal ansehen. Ein ausgewogener und bewusster Umgang mit Technologie ist eine der wichtigsten Lektionen, die Sie ihnen vermitteln können.
Laut einem Bericht von Common Sense Media geben 82 % der Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren an, dass ihre Eltern ihr Smartphone ebenfalls „zu oft“ benutzen. Quelle
Tipp: Schaffen Sie zu Hause „technologiefreie“ Zeiten, zum Beispiel während der Mahlzeiten oder vor dem Schlafengehen.
3. Begleiten Sie Ihr Kind, statt es zu beaufsichtigen
Es ist besser, Zeit mit Ihren Kindern zu verbringen, wenn sie technische Geräte nutzen, als sie nur zu beaufsichtigen. Fragen Sie sie, welche Apps sie nutzen, welche Spiele ihnen gefallen und wie sie zu bestimmten Inhalten stehen.
Die europäische Initiative „EU Kids Online“ betont, dass eine aktive elterliche Begleitung die Beziehung verbessert, die Kinder zur digitalen Welt aufbauen. Quelle
Tipp: Testen Sie gemeinsam Lern-Apps oder Spiele, die ihre Kreativität oder ihr logisches Denkvermögen fördern.
4. Bringen Sie ihnen bei, gefährliche oder falsche Inhalte zu erkennen
Nicht alles, was sie im Internet sehen, ist wahr oder angemessen. Ab einem Alter von 7-8 Jahren können sie beginnen, Begriffe wie Datenschutz, Werbung oder Fake News zu verstehen.
Die Studie von SaveFamily zeigt, dass zu den häufigsten Ängsten im Zusammenhang mit der Gewährung digitaler Freiheit Folgende gehören: Gespräche mit Fremden (34 %) und Cybermobbing (33 %).
Tipp: Verwenden Sie Beispiele aus dem Alltag, um zu erklären, was eine Falschmeldung ist und wie man seine persönlichen Daten schützen kann.
5. Fördern Sie die aktive Nutzung gegenüber der passiven
Es ist nicht dasselbe, ununterbrochen Videos anzuschauen, wie Technologie kreativ zu nutzen. Wenn Sie Ihre Kinder dazu ermutigen, zu zeichnen, Videos zu bearbeiten oder online Neues zu lernen, geben Sie ihnen Hilfsmittel für die Zukunft an die Hand.
Laut dem Bericht „Digital 2024“ von We Are Social steht der kreative Umgang mit Geräten in Zusammenhang mit einer höheren digitalen Kompetenz und einem stärkeren Selbstwertgefühl. Quelle
Tipp: Stellen Sie ihnen wöchentliche Aufgaben: einen Comic zu zeichnen, ein Video für die Großeltern aufzunehmen, eine Figur zu erfinden.
6. Setzen Sie auf Geräte, die speziell für Kinder entwickelt wurden
Nicht alle Geräte sind gleich. Eine Smartwatch mit GPS-Ortung für Kinder mit eingeschränkten Funktionen und Kindersicherung ist eine gute Wahl für kleinere Kinder. Im Gegensatz zu einem Smartphone ermöglicht sie es, den Kontakt aufrechtzuerhalten, ohne die Kinder sozialen Netzwerken oder gefährlichen Apps auszusetzen.
Die SaveWatch Plus 2 beinhaltet beispielsweise Folgendes:
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Sichere Kontaktliste mit autorisierten Kontakten
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Schulmodus und Zeitsteuerung
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SOS-Taste mit automatischer Anruffunktion
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Sicherer Chat ohne Netzwerkzugriff
Tipp: Lesen Sie die Geräteregeln gemeinsam durch und legen Sie von Anfang an fest, wie sie das Gerät verwenden werden.
Um Kindern zu helfen, besser mit Technologie umzugehen, muss man weder Verbote erlassen noch Angst haben, sondern sie mit Bedacht, Geduld und den richtigen Hilfsmitteln anleiten. Der ständige Dialog und die bewusste Begleitung sind entscheidend dafür, dass sie vernetzt… aber auch geschützt aufwachsen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema
Ab welchem Alter sollte ein Kind sein erstes Gerät bekommen?
Das hängt vom Reifegrad ab, doch viele Experten gehen von einem Alter zwischen 7 und 10 Jahren aus, sofern das Gerät entsprechend angepasst ist (wie beispielsweise eine Smartwatch für Kinder).
Wie lange dürfen sie die Technologie täglich nutzen?
Laut WHO sollten Kinder unter 5 Jahren nicht mehr als 1 Stunde pro Tag und Schulkinder außerhalb der Schulzeit höchstens 2 Stunden vor dem Bildschirm verbringen.
Was ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Nutzung?
Aktive Nutzung bedeutet, etwas zu schaffen, zu lernen und zu interagieren. Passive Nutzung ist der Konsum ohne Interaktion (ununterbrochen Videos anschauen, endloses Scrollen…).
Wie kann man die Nutzung des Geräts überwachen, ohne zu spionieren?
Die elterliche Aufsicht muss sichtbar sein und angesprochen werden: Das Kind muss wissen, wo die Grenzen liegen und warum.
Kann eine Smartwatch mit GPS-Ortung für Kinder ein Smartphone ersetzen?
Ja, in der Anfangsphase. Sie ermöglicht Anrufe, Zeiterfassung, Ortung und verhindert Ablenkungen durch soziale Medien.